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Modularisiertes Lehramt

Seit dem Wintersemester 2011/12 bietet die Universität Stuttgart den Lehramtsstudiengang Mathematik in modularisierter Form an. Ein Parallelstudium Bachelor und Lehramt Mathematik ist wie bisher ab dem ersten Fachsemester möglich (siehe Polyvalenz im Lehramt).

Aktuelles:

Struktur des Lehramtsstudiengangs

(Lehramt an Gymnasien Hauptfach Mathematik nach GymPO I)

Die Regelstudienzeit des Lehramt-Studiums mit zwei Hauptfächern beträgt 10 Semester, bestehend aus einem viersemestrigen ersten Studienabschnitt, einem Praxissemester im fünften Semester und einem viersemestrigen zweiten Studienabschnitt in Mathematik. Anschließend daran wird die wissenschaftliche Arbeit in einem der gewählten Fächer geschrieben und auf das mündliche Staatsexamen vorbereitet.
Das Studium selbst gliedert sich in einzelne Lerneinheiten, sogenannte Module, für deren erfolgreichen Abschluss Leistungspunkte (LP) vergeben werden. Für das Hauptfach Mathematik müssen insgesamt 120 LP (inklusive Praxissemester und Fachdidaktischen Übungen) erreicht werden. Zusätzlich müssen noch ein Bildungswissenschaftliches Begleitstudium im Umfang von insgesamt 18 LP, ein Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium mit insgesamt 12 LP und ein Modul über Personale Kompetenz mit 6 LP absolviert werden. 

Möglicher Studienverlauf mit verstärktem Anteil im Zweitfach zu Beginn des Studiums:

Eine mögliche Aufteilung der Module im Lehramtsstudiengang mit Mathematik als Hauptfach zeigt folgende Makrostruktur. Diese Aufteilung auf die Semester sollte indiviuell angepasst werden.

 

Pflichtmodule
Lineare Algebra und Analytische Geometrie 1 und 2, Analysis 1-3, Numerik für Lehramtsstudierende, Geometrie, Wahrscheinlichkeit und Statistik, Algebra und Zahlentheorie, Mathematisches Seminar
 
Praxixsemester
in der Regel im fünften Semester
Fachdidaktik
Fachdidaktik 1: im 3. und 4. Semester
Fachdidaktik 2: nach dem Praxissemester, evtl. sind Kenntnisse aus den Modulen des zweiten Studienabschnitts sinnvoll
 zweites Fach
Wahlmodule
werden gewählt aus: Höhere Analysis, Topologie, Numerische Mathematik I und II, Mathematische Statistik, Vertiefungsmodul des Bachelor (6 oder 9 LP), ein weiteres mathematisches Seminar. Das vorläufige Angebot an Bachelorvertiefungen findet man auf der Seite geplante Vorlesungen
Begleitstudium
PK: Personale Kompetenz
BB: Bildungswissenschaftliches Begleitstudium
EPG: Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium

 

Möglicher Studienverlauf mit verstärktem Anteil in der Mathematik zu Beginn des Studiums:

In der Fächerkombination Mathematik/Physik wird in Absprache mit der Physik empfohlen, die Analysis und die LAAG (Lineare Algebra und Analytische Geometrie) in den ersten Semestern parallel zu hören. Auch bei anderen Kombinationen ist dies empfehlenswert, sofern es das zweite Fach stundenplanmäßig zulässt. Der Aufbau des Lehramtsstudiums könnte dann folgendermaßen aussehen:

 

 

Was Sie bei der Planung Ihres Studiums beachten sollten:

  • Die meisten Module haben inhaltliche Voraussetzungen, z.B. ist es (sehr!) sinnvoll, zuerst die Vorlesungen Analysis 1-2 und LAAG 1-2 zu hören. Was die inhaltlichen Voraussetzungen für ein Modul sind, findet man in der Modulbeschreibung dieses Moduls.
  • Die Module Analysis 1, LAAG 1, Analysis 3 und Wahrscheinlichkeit und Statistik finden immer im Wintersemester statt, die Module Analysis 2, LAAG 2, Algebra und Zahlentheorie und Geometrie immer im Sommersemester. Die Numerik für Lehramtsstudierende besteht aus einem Programmierkurs und der anschließenden Vorlesung Numerische Lineare Algebra im Sommersemester. Der Programmierkurs kann im Wintersemester im Rahmen des Programmierkurses für den Bachelor oder im Sommersemester als Teil der Mathematischen Programmierung abgelegt werden. Die Fachdidaktik 1 beginnt immer im Wintersemester. Zur Fachdidaktik 2, den Wahlmodulen und dem Seminar gibt es jedes Semester ein Angebot. 
  • Es gibt bestimmte Fristen, die Sie einhalten müssen.

Polyvalenz im Lehramt

Mit etwas Aufwand zusätzlich zum Studium des Lehramts mit Hauptfach Mathematik kann ein Bachelor of Science in Mathematik erworben werden. Zu beachten ist:

  • Es wird empfohlen, sich spätestens im 6. oder 7. Semester für ein Parallelstudium einzuschreiben und nach Möglichkeit die Geometrie mit 9 LP prüfen zu lassen.
  • Die wissenschaftliche Arbeit sollte/muss in Mathematik geschrieben werden.
  • Auf Antrag kann der Prüfungsausschuss des Bachelors weitere Nebenfächer als die in der Prüfungsordnung ausdrücklich genannten zulassen. Das heißt, dass man unter bestimmten Voraussetzungen das Zweitfach oder Teile davon als Nebenfach anrechnen lassen kann.

  Kontakt (Polyvalenz): Prof. Dr. Steffen König

Fristen (GymPO)

  • Bis zum Beginn der Vorlesungszeit des vierten Semesters ist die Orientierungsprüfung in den Hauptfächern abzulegen, diese besteht im Hauptfach Mathematik aus einem der vier Module Analysis 1, Analysis 2, LAAG 1, LAAG 2
  • Bis zum Beginn der Vorlesungszeit des siebenten Semesters ist die Zwischenprüfung in den Hauptfächern abzulegen, diese ist in der Prüfungsordnung, besonderer Teil, geregelt.

Vorlesungsverzeichnis, Prüfungsordnungen und Modulhandbücher

Den Aufbau der Lehramtsstudiengänge mit Mathematik als Beifach/ Erweiterungsprüfung, Künstlerisches Lehramt findet man im Regelaufbau:

Modulhandbücher im LSF:

Informationen zum Lehramt (GymPO) vom Prüfungsamt

Informationen zum ersten Staatsexamen

Grundlagen- und Überblickswissen

Ein Drittel der Prüfungszeit der mündlichen Prüfung im ersten Staatsexamen entfällt auf die Prüfung von Grundlagen- und Überblickswissen. Dabei können folgende Themengebiete aus den Vorlesungen Analysis und Lineare Algebra abgeprüft werden (die Nummern beziehen sich auf die Verordnung des Kultusministerium über die Erste Staatsprüfung):

2.1 Analysis:
  • 2.1.1 Beweismethoden
  • 2.1.2 Grenzwertbegriff
  • 2.1.3 Reelle und komplexe Zahlen
  • 2.1.4 Differentiation und Integration. Extremwertprobleme
  • 2.1.5 Potenzreihen, rationale Funktionen, Partialbruchzerlegung
  • 2.1.6 Elementare Funktionen
  • 2.1.9 Potenzreihenentwicklung, Taylorformel (HF)
  • 2.1.12 Elementare Differenzialgleichungen
2.2 Lineare Algebra:
  • 2.2.1 Grundbegriffe der Algebra und Mengenlehre
  • 2.2.2 Vektorräume und lineare Abbildungen
  • 2.2.3 Matrizen, Matrixdarstellung linearer Abbildungen
  • 2.2.4 Determinanten, Permutationen
  • 2.2.5 Lineare Gleichungssysteme, Gauß-Algorithmus
  • 2.2.6 Euklidische Vektorräume, Längen- und Winkelmessung
  • 2.2.7 Geometrische Abbildungen
  • 2.2.8 Eigenwerte und Eigenvektoren, Normalformen (HF)

Mit HF gekennzeichnete Gebiete gelten nur für Hauptfachstudierende.

Informationen der Universität

Ansprechpersonen:

Prüfungsausschuss: